MC FLO nutzt den Namensmanager von Microsoft Excel zur Speicherung der Variablen (siehe auch Ausführungen zum Umgang mit Variablen). Dies impliziert, dass jede Variable eindeutig im Namensmanager hinterlegt ist. 

 

Konsistenz von Zellinhalten bei Verwendung von MC FLO Inputvariablen:

Um eine korrekte Funktionsweise von MC FLO über alle Schritte (Berechnungen, Export, Import von Ergebnissen) sicherzustellen, ist darauf zu achten, dass in einer Zelle, welche MC FLO Inputvariablen enthält, keine weiteren Zahlen/Formeln voran - oder nachgestellt sein dürfen. 

Möchten Sie wie im ersten Bild oben dargestellt, zu den Inputvariablen weitere Zahlen/Formeln voran oder nachstellen, ist dies in separaten Zellen zu vollziehen: 

Hingegen können Sie in einer Zelle, in welcher eine MC FLO Inputformel vorangestellt ist, beliebige Verschachtelungen durchführen, etwa Wenn (If) Bedingungen: 

Natürlich können Sie innerhalb einer MC FLO Inputvariablen auch Verweise auf andere MC FLO Inputvariablen vornehmen, wie etwa im Folgenden dargestellt. 

Wie ersichtlich, wird zur Bestimmung der unteren und oberen Grenze zusätzlich die Variable "Input_6", welche in Zelle E4 definiert ist, herangezogen. 

Merken Sie sich: Sobald Sie in einer Zelle eine MC FLO Inputvariable definiert haben, ist diese für MC FLO Variablen quasi reserviert und darf nicht mit anderen Zahlen/Formeln voran oder nachgestellt werden. Wenn Sie diese einfache Voraussetzung beherzigen, sind Ihrer Kreativität keine Grenzen gesetzt. 

 

Falls Sie hingegen Zahlen/Formeln voran oder nachstellen, ist die Integrität des Modells verletzt, da der Export der Daten nur die MC FLO Variablen umfasst; ein späteres Laden der Inputdaten in das Modell führt dann zu einem falschen Ausweis des Ergebnisses. 

 

Namensgebung von Variablen: 

Aufgrund des Beizugs des Namensmanagers sind bei der Bezeichnung von Variablen gewisse Excel Konventionen einzuhalten. MC FLO erkennt automatisch, ob nicht zulässige Zeichen vorhanden sind und ersetzt diese durch ein "_". Beachten Sie aber, dass MC FLO nicht bereits korrigierte Namen nochmals überprüft. Folgend haben wir zwei Variablen definiert, welche mittels "Übernehme Eingabe" registriert werden sollen. 

Beide Variablennamen, in D2 und D3 abgetragen, enthalten die nicht zulässigen Zeichen "?" und "@". Durch die Registration werden diese Zeichen durch ein "_" ersetzt. Dies resultiert aber in zwei Variablen mit der gleichen Bezeichnung "foo_1", was der Namensmanager von Excel nicht toleriert. Resultat davon ist, dass nur eine Variable korrekt registriert wird, die andere - hier die aus Zelle E2 - hingegen nicht:

Um die nicht registrierte Variable aus Zelle E2 nachträglich zu registrieren, ändern Sie in Zelle E2 den Namen ab (etwa auf "foo_11") und führen Sie erneut "Übernehme Eingabe" durch. Nun sind beide Variable - eine mit dem Namen "foo_1" und die andere mit "foo_11" - registriert. 

Beachten Sie bei der Namensvergebung von Variablen auch darauf, dass die Anzahl zulässiger Zeichen nicht überschritten wird. Die Anzahl Zeichen ist aktuell auf 255 limitiert. Ist dies der Fall, können Sie mit Proxy-Variablennamen arbeiten und diese mit den intendierten Variablennamen über die gängigen "XVerweis" Formeln verlinken. Dies ist insbesondere dann hilfreich, wenn Sie mit den Funktionen zur Portfoliobildung arbeiten.